Fukushima verliert radioaktives Wasser

Aus der japanischen Atomruine Fukushima sind wieder einmal mindestens 430 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Tank in den Pazifik geflossen. Der Betreiber Tepco (den hätte ich übrigens schon längst in den Knast gesteckt) schiebt die Schuld natürlich wieder einem Arbeiter zu, der angeblich das Fassungsvermögen des Tanks falsch eingeschätzt haben soll. Nun denkt ihr euch sicher, wie konnte er sich da verschätzen? Die Antwort wird euch echt überraschen:

So wurde bekannt, dass Verbindungsschläuche zwischen den Tanks direkt auf dem Rasen der Anlage ausgelegt worden waren; zudem war bis vor kurzem ein Arbeiter für die Überwachung von 500 Tanks zuständig.“.

Im August sind schon einmal rund 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser unbemerkt(?!) ins Meer geflossen. Und am 17. Sept. gab Tepco bekannt, das sie nebenbei nochmal 1.130 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer abgelassen hatten.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere europäischen Atomkraftwerksbetreiber in einer ähnlichen Situation (Katastrophe) auch kein besseres Krisenmanagement hinkriegen würden. Solche Katastrophen lassen sich nun mal nicht vorhersehen und Gegenmaßnahmen auch nicht üben. Nach dem bei uns Atomkraftwerke ja per Definition sicher sind, sind solche Übungen ja ohnehin überflüssig!!!!