Merkel gegen flächendeckenden Mindestlohn

Angela Merkel ist gegen einen flächendeckenden Mindestlohn:

Stattdessen sollten die Tarifparteien Lohnuntergrenzen für einzelne Regionen und Branchen festlegen, erklärte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Eine starke Tarifautonomie sei der gemeinsame Beitrag von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu einer funktionierenden Sozialen Marktwirtschaft.

Die "funktionierende soziale Marktwirtschaft" hat es immerhin schon geschafft, dass sich 43 Millionen Europäer kein Essen mehr leisten können. Das Rote Kreuz spricht von der schlimmsten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten!

4 thoughts on “Merkel gegen flächendeckenden Mindestlohn

  1. Habe noch keine einzige rationale Begründung für einen gesetzlich garantierten Mindestlohn gehört (außer, das es eine “gute soziale Sache” sei). Er scheint weder moralisch noch vernünftig.
    “Die “funktionierende soziale Marktwirtschaft” hat es immerhin schon geschafft, dass sich 43 Millionen Europäer kein Essen mehr leisten können” Welch ein bombastischer Blödsinn!
    “Das Rote Kreuz spricht von der schlimmsten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten!” Noch eine Steigerung. Nebenbei: Und das hat was mit Mindestlohn zu tun?

  2. sunflower

    Wie wäre es den mit Ausbeutung?
    Ohne gesetzliche Regelung werden wir bald wieder im Mittelalter landen, wo Menschen als Leibeigene schuften durften. Vielleicht wollen wir aber auch wieder die Zwangsarbeit einführen… und da beschweren sich die Unternehmer über ihre Umsätze 😕

  3. Liebe sunflower,
    Ideologie und Emotionen sind ein schlechter Erstatz für Syllogismen.
    Bedenken Sie: “Lieber reich und schön, als arm und blöd”

    1. sunflower

      🙄

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