BKA: Bitcoin, Silk Road und TOR sind “Cybercrime”

Jörg Ziercke bettelt auf der BKA-Herbsttagung wieder einmal um eine Mindestspeicherfrist bei VDS und hat auch gleich brandneue Terroristen vorgestellt:

Aktuell beschrieb Ziercke die Nutzung von Bitcoins und die in TOR-Netzwerken versteckte Silk Road 2.0 als größte Herausforderungen für die Kriminalistik. Während das Auswärtige Amt den TOR-Entwickler Roger Dingledine einlädt und seine Arbeit mitfinanziert, möchte Ziercke die freie Nutzung von TOR-Software am liebsten unter staatliche Melde-Auflagen stellen. Auch die Zahlung mit Bitcoins abseits der Kontrollmöglichkeiten der Finanzfahnder erschwere die Arbeit. Für das Frühjahr 2014 kündigte Ziercke eine Tagung an, die die Nutzung dieser Möglichkeiten als "crime on demand" durch die organisierte Kriminalität untersuchen soll.

Lieber Jörg, wenn das mit der Meldepflicht nicht klappen sollte, dann könnten wir doch eine schwarze Armbinde mit der Aufschrift “TOR-Cybermordterrorist” tragen. Oder sollten wir vielleicht besser ein Stopp-Schildchen mitschleppen, das wir uns dann um den Hals hängen, wenn wir ins Tor-Netzwerk “eindringen”? Vielleicht sollten wir aber auch generell ALLE ein Schild mit der Aufschriften “Terrorist” tragen. Dann wären wenigstens die üblichen Verdächtigungen zweifelsfrei ausgeräumt und ihr könnt ganz gemütlich mit den Verhaftungen beginnen.