Facebooks Zukunft sieht düster aus

Trotz 728 Millionen aktiven Nutzern wird Facebook irgendwann bloß noch daran erinnern, das ein Zuckerberg die ihm anvertrauten Daten schamlos an Geheimdienste und Werbeindustrie verkaufte. An mehr aber auch nicht!

Noch ein schönes Detail am Rande:

Amazon wird in naher Zukunft Tabletcomputer verkaufen können, die so billig sind, dass sie gar keinen Preis mehr haben. Die notwendige Rechenleistung steckt nicht mehr in den Geräten, sondern in der Cloud. Selbst die CIA nutzt für ihre Tätigkeiten nun ausschließlich die Dienste Amazons. Der neuen Kostenloskultur der Produkte folgt die totale Abhängigkeit von den Dienstanbietern. Microsoft, Google und Amazon haben den Wandel zum Dienstanbieter bislang erfolgreich absolviert, Facebook nicht.

Das wird eine schöne und vor allem sichere Zukunft für uns alle werden, denn die Geheimdienste werden zu allem freien Zugang haben. Vielleicht gibt es dann ja auch spezielle Bytes mit Geheimdienstsignatur?

2 thoughts on “Facebooks Zukunft sieht düster aus

  1. Katrin

    Ob Facebook, Google+ oder sonstwas, Daten werden doch bei allen ausgewertet. Was spielt das überhaupt für eine Rolle? Auch in der Wirtschaft – Versicherungen, Provider … – werden Daten ausgewertet und weitergegeben. Bei sozialen Netzwerken weiß man es, was an sensiblen Daten sonstwo verschoben wird, weiß man nicht und das ist doch wohl viel schlimmer.

    1. Da hast du sicherlich recht, aber: Wenn man weiß, welche Daten von welchen Anbietern weitergegeben werden, dann kann man etwas dagegen unternehmen und irgendwelche Gegenmaßnahmen ergreifen, wie z.B. denen keine Daten mehr überlassen. Was in der freien Wirtschaft so mit den Daten getrieben wird, ist teilweise ja schon bekannt geworden. Außer dagegen klagen, wenn man Opfer wurde, kann man leider nicht tun.

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