Journalisten sind die neuen Terroristen

Wenn Journalisten mehr wissen als Geheimdienste und Behörden, dann werden schon mal ihre Wohnungen durchsucht, Bildmaterial unter Drohungen beschlagnahmt und auch gleich das Umfeld geheimdienstlich angezapft.

Seit Jahren werden vom Verfassungsschutz und BND Journalisten bespitzelt, weil sie beispielsweise über eine Demo, Rechtsextremismus oder über die Umtriebe der Geheimdienste berichten oder Fotos und Videoaufnahmen davon machten. Die Pressefreiheit wie auch das Recht auf Informantenschutz scheint es Deutschland nicht mehr zu geben:

Anfang 2013 ließen die Landeskriminalämter Hessen und Berlin zehn Fotografen durchsuchen, darunter auch die beiden freien Fotojournalisten Christian Mang und Björn Kietzmann. Sie hatten, wie die anderen Fotografen, im März 2012 auf einer antikapitalistischen Demonstration in Frankfurt fotografiert, bei der ein Polizist durch ein Kantholz verletzt wurde. Die Polizei suchte bei den Fotografen nach Beweisfotos, obwohl das seit 2007 verboten ist. Denn damals entschied das Bundesverfassungsgericht im Fall des Cicero-Journalisten Bruno Schirra.

Offensichtlich wollte man Berichte über Menschenrechtsverletzungen der Prügelpolizisten um jeden Preis verhindern. Das ist euch nur nicht gelungen!!!