EU stellt US-Wirtschaft vor Datenschutz

Nach allem, was da so an Massenabschnorcheleien an Deutschen und EU-Bürgern herausgekommen ist, findet die EU Handelsbeziehungen mit den USA viel besser, als den hinderlichen Datenschutz seiner Bürger:

Ein Ende der “Safe Harbor”-Vereinbarung mit den USA plant die Kommission weiter nicht. Das Abkommen erlaubt es in der EU tätigen US-Firmen, personenbezogene Daten wie Geburtsort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse von EU-Bürgern in die Vereinigten Staaten zu übertragen. Selbst Justizkommissarin Reding hat gesagt, “Safe Harbor” sei “eher ein Schlupfloch denn eine Absicherung unserer Bürger”. […]
“Eine Aufhebung des Abkommens würde die Interessen der Firmen in den USA und den EU negativ betreffen”, heißt es im Entwurf.

Na super! Die Interessen von US-Firmen sind natürlich viel wichtiger, als die Privatsphäre der Bürger!!! Dafür werdet ihr in ein paar Jahren sicher die Quittung kassieren, nämlich dann, wenn die USA wirtschaftlich wieder auf der Überholspur fährt! Dann kann der Letzte hier das Licht ausmachen.