Monsanto engagiert Schlägertrupps

In der argentinischen Provinz Córdoba soll die größte Produktionsanlage für Monsantos genetisch verändertes Saatgut entstehen. Doch damit waren die Bewohner nicht einverstanden und organisierten eine Demonstration, die sich zwei Monate gegenüber der Baustelle in einem Camp eingerichtet hatte. Monsanto sieht das natürlich nicht so gerne, wenn ihr Gendreck öffentlich angeprangert wird. Deshalb:

Am Morgen des 28. November wurden die Umweltaktivisten in ihrem Camp von rund 60 Männern mit Knüppeln und Steinen angegriffen. Die Schläger kamen nach Angaben der Aktivisten mit mehreren LKWs, verletzten zwanzig Menschen, verwüsteten das Lager, legten Feuer und stahlen persönliche Gegenstände und Mobiltelefone.

Wie üblich schreitet die Polizei bei Monsantos Säuberungsaktionen nicht ein.