1000 Gewaltopfer für 79 US-Dollar

Die US-Marketing-Firma MEDbase 200 bot bis vor kurzem Listen von Vergewaltigungsopfern, Opfer häuslicher Gewalt, AIDS-Patienten und Mobbing-Opfern an. Und als ganz besonderen Service für die Pharmaindustrie hatten die da auch noch Krankenakten zu verkaufen. Nebenbei wussten die auch, wie oft Frauen einen Gynäkologen besuchen!!!

Eine Liste mit 1000 Vergewaltigungsopfern gab es bei MEDbase schon zum Schnäppchenpreis von 79 US-Dollar!!!

Wie kommen die eigentlich an solche Daten?

Ganz einfach: Sie schnorcheln wie die Geheimdienste! Und natürlich verkaufen auch Geheimdienste abgeschnorchelte Beweise an solche Datensammelstellen. Schließlich sind auch Geheimdienste kleineren Sparzwängen ausgesetzt, die refinanziert werden müssen.

Dass bei solchen Datensammelstellen auch viele Daten von Krankenhäusern und Praxen landen, versteht sich von selbst. Das ist ja auch in Deutschland so. Verkauft wird eben alles, womit sich Umsätze aufbessern lassen und “geschützte” Daten bringen die meiste Kohle.

Was Datenvermarkter so vom Datenschutz halten:

The report said individuals don’t have a right to know what types of data the companies collect, how people are placed in categories, or who buys the information.

Ich habe es hier ja schon oft gesagt: Nur wer selbst seine Daten schützt, hat einen Datenschutz!

Data Broker Removes Rape-Victims List After Journal Inquiry