NSA-Backdoor in BSafe

Hier mal wieder der typische NSA-Bullshit: Zunächst arbeitet die Sicherheitsfirma RSA bei der Entwicklung ihrer Verschlüsselungssoftware, betroffen ist ein Modul in BSafe, zusammen. Nach den ersten Snowden-Enthüllungen sieht sich das auf IT-Sicherheit spezialisierte Unternehmen jedoch dazu genötigt, vor dem Einsatz der eigenen Software zu warnen. Damit war die Geschichte zunächst vom Tisch.

Dann legt Snowden die übliche NSA-Taktik offen, davon betroffen auch RSA Security! Wie üblich verkaufen sich Sicherheitsfirmen so teuer wie möglich und achten peinlichst genau darauf, dass sowas nicht öffentlich wird: NSA zahlte 10 Millionen US-Dollar für Krypto-Backdoor! Was danach folgt, sind die üblichen Dementis, Beteuerungen und ein paar Zugeständnisse, die man aber ohnehin nie verheimlicht hätte:

Man habe "niemals einen geheimen Vertrag mit der NSA geschlossen, um einen bekannt anfälligen Zufallszahlengenerator in die Verschlüsselungsbibliotheken von BSAFE zu integrieren", betont RSA Security.

Natürlich nicht!!! US-Geheimdienste zahlen ja IMMER 10 Millionen für Null Gegenleistung.

Dabei leugnet RSA nicht einmal, mit der NSA zusammengearbeitet zu haben, "sowohl als Hersteller wie als Mitglied der Security-Community". Man habe damit nie hinter den Berg gehalten, sondern dies immer öffentlich mitgeteilt. Es sei immer das Ziel von RSA gewesen, sowohl die Sicherheit für Unternehmen als auch für die Regierung zu stärken.

Aber sicher doch!!!