Pegida, Charlie Hebdo und die Pressefreiheit

Nach dem es neuerdings ja zur Pressefreiheit gehört, andere Religionen zu diffamieren und ihre Anhänger als islamistische “Terroristen” einzustufen, kann es doch auch nicht schlecht sein, Pegida in den Stand der Gemeinnützigkeit zu erheben, damit der mediale Fremdenhass endlich eine staatlich anerkannte Bewegung kriegt.

Folgendes Gesetz müssen wir übrigens ganz dringend aus dem Gesetzbuch streichen: § 166 StGB

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Tun wir das nicht, müssen die hier alle angeklagt werden:

Ja, nee, unsere Gesetze gelten ja nur für normale Kriminelle. Heuchler und Massenmörder sind ja grundsätzlich davon befreit!!!