Heise bewirbt Ghostery

Ghostery? Da war doch mal was… ach, da ist es ja:

Laut der deutschen Computerzeitschrift Chip stellt der Hersteller von Ghostery gleichzeitig seine Datenbank der Werbewirtschaft zur Verfügung, weshalb „Chip“ vom Gebrauch der Software abrät und stattdessen NoScript empfiehlt. Auch Technology Review berichtet, dass die Firma hinter Ghostery Benutzerdaten an Werbefirmen weitergebe, wenn die Option „Ghostrank“ aktiviert ist. Allerdings versichere die Herstellerfirma, dass Ghostrank keine Daten für eine personalisierte Anzeigenschaltung oder die Identifikation eines Nutzers sammele. → Wikipedia

Und nun will Ghostery Tracker mit Künstlicher Intelligenz bekämpfen:

Tracker sind im Internet überall: 8 von 10 Websites sammeln eifrig Nutzerdaten, wie eine neue Studie von Ghostery zeigt. Das Anti-Tracking-Tool will seine Nutzer künftig mit Künstlicher Intelligenz besser vor neugierigen Skripten schützen.

Nach dem Ghostery selbst Daten sammelt und verhöckert, kann ich auf so einen “Schutz” gerne verzichten. Es gibt bessere Tools als Ghostery, zum Beispiel uBlock Origin oder, wen man die volle Kontrolle haben will, uMatrix.

Links zum Beitrag:

neueste älteste
Fritz
Fritz

Ghostery gehört Burda, seit nem Jahr. Da kann nix Gutes bei rumkommen. https://11k2.wordpress.com/2017/02/15/ghostery-gehoert-jetzt-burda/