Bundeshack: Daten über Outlook ausgeleitet

Bundeshack: Daten über Outlook ausgeleitet

Weil wir gestern schon mal die Vorgehensweise der NSA hatten, kommt hier noch was zur Unterhaltung:

Das Angriffsmuster im Fall der Attacke auf das Auswärtige Amt war laut einem Medienbericht so eindeutig, dass es sich fast sicher um russische Hacker gehandelt hat.

Klar, nur die fiesen Russen besitzen die Frechheit, Daten via Outlook-Anhang auszuleiten. Niemand sonst. Es wird aber noch besser:

Demnach sollen die Angreifer mit den infizierten Rechnern unbemerkt über den Microsoft-Mail-Client Outlook kommuniziert haben – offenbar monatelang. Laut Sicherheitsforschern, deren Namen die SZ nicht nennt, ist ein Angriff “in dieser Form” bisher “von niemandem sonst verwendet” worden. Das sei “vergleichbar mit einem Fingerabdruck, der am Tatort gefunden wurde” und deute auf Angreifer im Auftrag der russischen Regierung hin, schreibt die SZ.

So, so, die fiesen Russen haben sich mit einem digitalen Fingerabdruck verraten. OMG! Was haben die den geraucht? Und wie sicher ist eigentlich dieses Hochsicherheitsnetzwerk der Bundesregierung, wenn da monatelang unbemerkt via Outlook Daten abfließen? Hat da überhaupt mal jemand die Sicherheit gecheckt? Wohl nicht! Man ging davon aus, ja, der Hack beweist aber, dass sie nichts weiter als ein löchriges Schrottnetzwerk haben. Sie können ja nicht einmal sagen, wie die 17 Computer mit Schadsoftware infiziert wurden, faseln aber was von russischen Hackern…

Und die SZ weiß natürlich alles, kann aber weder Quellen benennen noch können sie ihre wilden Thesen belegen. Sie haben nichts! Gar nichts!