In Berlin laufen 60 Verfahren wegen illegaler Autorennen

In Berlin laufen 60 Verfahren wegen illegaler Autorennen

Wer bei einem illegalen Autorennen erwischt wird, läuft ohne Auto weiter, denn Führerschein und Auto werden direkt einkassiert:

Rund 60 Verfahren laufen bereits wegen der erst seit Mitte Oktober 2017 strafbaren illegalen Autorennen auf Berliner Straßen. In den Depots der Polizei stehen inzwischen mehr als 30 Nobelhobel, zumeist mehrere Hundert PS stark, neu teils deutlich über 100.000 Euro teuer – und einige demoliert, weil die Fahrkünste der Täter nicht mithalten konnten.

Und das Schöne an dem Raser-Paragraf: Die einkassierten Karren können öffentlich versteigert werden. Wer glaubt, dass er mit einem Miet- oder Carsharingauto besser abschneidet, irrt gewaltig. Die werden auch beschlagnahmt. Die Karre kann zwar nicht versteigert, wohl aber ein paar Monate auf Eis gelegt werden, um die Kosten für den Raser in bisschen angemessener zu gestalten. 😉

Und es gibt noch einen Raser-Bonus obendrauf:

Die Raser selbst brauchen so schnell kein Auto mehr, denn sie verlieren nicht nur ihren Führerschein, sondern auch ihre Fahrerlaubnis. Sie müssen sich also nach einer Sperrfrist wieder bei der Fahrschule anmelden – sofern ihnen nicht vorab per „Idiotentest“ die charakterliche Eignung zum Autofahren abgesprochen wird.

Passt! Wer Unbeteiligte durch ein Autorennen gefährdet, läuft besser zu Fuß.