Zeitungsverleger feiern E-Privacy-Verordnung

Die Zeitungsverleger feiern gerade die neue Internet-Datenschutzverordnung:

“Dieses Gesetz schützt nicht den Verbraucher, sondern amerikanische Daten-Monopole”, monierte Döpfner, der auch Chef des Axel-Springer-Verlags ist, in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem “Handelsblatt”. Zudem würde die Regelung den “hiesigen Wettbewerb weiter dramatisch schwächen”.

Axel Springer? Ach ja, die Online-Medien des Axel-Springer-Verlags verkaufen in erster Line Werbung und durch Tracking eingesammelte Daten von ihren Lesern. Und das ist jetzt halt doof, weil:

Einer der Streitpunkte der E-Privacy-Verordnung ist die Frage, ob und inwieweit Internetunternehmen die Daten der Verbraucher ohne deren ausdrückliche Zustimmung weiterverarbeiten dürfen.

Und jetzt die Werbung:

Die Branche befürchtet Umsatzverluste in Millionenhöhe. Denn Verlage könnten Zielgruppen dann nicht mehr so genau wie bisher erreichen, was für Werbekunden unattraktiver sei.

Dazu nur ein Satz: Ihr habt euch das Geschäft mit übertriebener Werbung und illegalem Datentracking selbst versaut.