DSGVO: Facebook verschiebt Nutzerdaten von Irland in die USA

DSGVO: Facebook verschiebt Nutzerdaten von Irland in die USA

Facebook ist um den Datenschutz und die Privatsphäre seiner Nutzer so sehr besorgt, dass sie jetzt die Daten von 1,5 Milliarden Nutzern von Irland in die USA verschieben.

Warum die jetzt riesige Datenberge verschieben, fragt ihr? Na, um ihr Konzernvermögen (eure Daten) vor der neuen Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Sicherheit zu bringen. In den USA haben sie schließlich unbegrenzten Zugriff darauf, weil es sowas wie Datenschutz in den USA praktisch nicht gibt.

Begründet wird die Datenverschiebung übrigens mit:

Das US-Unternehmen hat den Schritt demnach mit spezifischen Anforderungen der DSGVO begründet, wenn es um Hinweise zum Datenschutz gehe. Das EU-Recht verlange hier ganz bestimmte Formulierungen, für die es im US-Recht keine Entsprechungen gebe.

Ganz klar, Facebook ist hier das bedauernswerte Opfer! Auch LinkedIn gibt Irland auf. Und wahrscheinlich werden weitere diesem Beispiel folgen.

EU: “Die Verbraucher sind die großen Gewinner des neuen europäischen Datenschutzes“. LOL!!!

(Illustration: pixabay,CC0)