Weitere Sicherheitslücken in Intel-CPUs entdeckt

Weitere Sicherheitslücken in Intel-CPUs entdeckt

Intel-Prozessoren von neuen hochriskanten Sicherheitslücken betroffen, erste Reaktionen von AMD und Intel:

Für vier der acht Lücken stuft Intel die Gefährlichkeit als hochriskant ein, die restlichen vier als “mittel”. Eine der Spectre-NG-Lücken hat nach Ansicht von c’t jedoch ein wesentlich höheres Bedrohungspotenzial als die bekannten Spectre-Lücken – sie lässt sich über die Grenzen virtueller Maschinen hinweg für Angriffe ausnutzen.

Super! Für Cloud-Hoster stellen diese Sicherheitslücken ein enormes Sicherheitsrisiko dar, schreibt heise. Passwörter und geheime Schlüssel zur Datenübertragung sind ebenfalls gefährdet.

Was sagt eigentlich Intel dazu?

Der Schutz der Daten unserer Kunden sowie die Gewährleistung der Sicherheit unserer Produkte haben bei Intel höchste Priorität.

Ach, echt? Intel hat es doch bis jetzt nicht einmal geschafft, ihre Spectre-Lücke ordentlich abzudichten. Und was ist eigentlich mit den älteren CPUs, die noch überall in der Wirtschaft im Einsatz sind? Da ist gar nichts passiert! Das heißt, wir sitzen alle auf einer riesigen Intel-Sicherheitslücke, die wirklich jeden Bereich unseres Lebens betrifft.

Diese Lücken in den Prozessoren können nur durch ein neues CPU-Design behoben werden. Intel wird nach eigenen Angaben frühestens Ende 2019 eine neue Prozessorgeneration auf den Markt bringen. Das ändert allerdings nichts an den vorhanden Lücken, denn kein Unternehmen wird deshalb gleich seine ganze IT-Technik ersetzen können oder wollen.

Diese CPU-Sicherheitslücken werden uns noch die nächsten Jahre begleiten und in den Medien für viele Schlagzeilen sorgen.

(Beitragsbild: pixabay, CC0)

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