Der Bank of Chile sind 10 Millionen Dollar abhanden gekommen

Hacker haben bei der Bank of Chile einen Virus eingeschleust, der dazu geführt hat, dass die Bank rund 9.000 Computer in seinen Filialen vom Netz nehmen musste. Wie sich jetzt rausstellte, hat die Bank wohl zu spät reagiert, denn zehn Millionen wurden bereits über das Zahlungsverkehrssystem Swift auf ausländische Konten verteilt.

Der Vorfall wurde von Microsoft-Experten untersucht. Das Ergebnis ist echt interessant:

dass die Angreifer einer internationalen Hacker-Gruppe angehörten, die in Osteuropa oder Asien ihren Sitz haben könnte, sagte der Chef der betroffenen Bank of Chile, Eduardo Ebensperger. → derStandard

Die Microsoft-“Experten” haben da bestimmt ein paar Adressen im Code gefunden! 😀 Wie das Virus ins System kam und wer den runtergeladen hat, war wohl nicht Gegenstand der Untersuchung.