Leistungsschutzrecht für Axel-Springer-Verlag

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Golem hat mal geguckt, ob die Presse mit dem Leistungsschutzrecht überleben könnte:

Die Auswertung der Klickzahlen nach dem Verteilungsschlüssel der VG Media ist ernüchternd: Der Axel-Springer-Verlag würde derzeit fast 64 Prozent der Einnahmen enthalten. Kleine Lokalzeitungen erhielten nur einen Anteil im Promille-Bereich, der ihnen kaum das Überleben sichern würde.

Nach dem sich der Axel-Springer-Verlag am Leistungsschutzrecht mit knapp 64 Prozent bereichern könnte, würde für die übrigen bei VG Media gemeldeten 195 Verlage kaum was übrig bleiben. Und dafür kämpfen die Verlage bei VG Media? Die sind 2013 schon einmal gescheitert und nun ist ihre Ausgangsposition noch schlechter – Google bringt keine Textausschnitte mehr. Außerdem hat sich Google von den Verlagen Gratislizenzen geben lassen, sonst wären sie aus Google rausgeflogen.