Europaparlament stimmt für Upload-Filter und EU-Leistungsschutzrecht

Europaparlament stimmt für Upload-Filter und EU-Leistungsschutzrecht

Mit anderen Worten: Das Europaparlament hat das vom Axel Springer Verlag angestrebte Leistungsschutzrecht abgesegnet.

Die neuen Regeln schreiben die Filter-Software nicht explizit vor. Sie legen aber fest, dass bestimmte Onlineplattformen wie YouTube und Facebook künftig schon während des Hochladens der Inhalte prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind. → Spiegel

Oh, dann haben YouTube- und Facebook-Nutzer endlich wieder ein bisschen mehr Zeit, um sich mit dem realen Leben und vor allem den Politikern zu beschäftigen, die ihr un-soziales Netzwerk jetzt wegfiltern. Vielleicht hättet ihr euch da mal ein bisschen mehr einbringen sollen. Probleme lösen sich halt eben nicht von selbst. Und mal ehrlich: Eine bessere Plattform, um Proteste zu organisieren, gab es nicht und wird es in Zukunft auch nicht mehr geben.

Das Leistungsschutzrecht sieht – vereinfacht gesagt – vor, dass Plattformen wie Google News künftig nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten anzeigen dürfen. Sie bräuchten eine Erlaubnis der Verlage und müssten gegebenenfalls dafür zahlen. → Spiegel

Da werden einige Verlage schon bald von der Bildfläche verschwinden. Und von VG Media profitiert nur der Axel Springer Verlag! Dafür haben die Verlage gekämpft? Ich sagte es ja schon öfter: Ihr sägt den Ast ab, auf dem ihr sitzt. Dann geht halt sterben.

(Beitragsbild urheberrechtlich geschützt!)