Amazons Echo in Wanze verwandelt

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon einen Post über smarte Lautsprecher, die aufgrund von Sicherheitslücken zu Wanzen werden können. Chinesische Hacker haben jetzt demonstriert, wie sie Amazons Echo in eine Wanze verwandeln. Wenn auch der demonstrierte Angriff aufwendig ist und eine manipulierte Firmware erfordert, was für “Sicherheitsdienste” ja kein Hindernis darstellen dürfte – Gerät …

Windows 10: Cortana mit Sicherheitslücken

Auf der Black Hat in Las Vegas haben Forscher mehrere Lücken in Cortana aufgedeckt. Ach was, Windows 10 ist doch sicher, sagt Microsoft. Man-in-the-Middle, Malware einschleusen und eine extrem sichere Cloud-Infrastruktur gehören zur Grundausstattung eines Windowssystems. Außerdem habe man bereits einige Bugs gefixt und andere werden eben noch geheim gehalten. Ist Cortana nicht schon öfter …

CCleaner 5.45: Avast zieht Update zurück

Avast zieht nach heftiger Kritik den CCleaner 5.45 aus dem Verkehr. Wer sich den CCleaner Version 5.45 installiert hat, sollte das Schnüffeltool deinstallieren. Piriform erklärt im Forum die Trojanertaktik von Avast: “Die Daten sind komplett anonym, und durch ihr Sammeln können wir schnell Bugs erkennen, Probleme mit der Nutzeroberfläche identifizieren, und herausfinden, welche Funktionen für …

Ab 2019 Werbung bei WhatsApp

Darauf haben die WhatsApp-Nutzer/innen bestimmt schon lange gewartet: Ab 2019 schaltet Facebook Werbung im Status-Bereich des Messengers. Private Chats sollen zunächst noch werbefrei bleiben. Immerhin: Die WhatsApp-Nutzer sollen selbst entscheiden können, ob sie Werbung sehen wollen oder nicht.

Hat hier jemand den CCleaner 5.45 im Einsatz?

Wer die neue Version des beliebten Freeware-Tools CCleaner installiert hat, hat sich wohl ein Schnüffeltool installiert. Die Gratisversion 5.45 wurde von Avast mit einem nicht abschaltbaren Monitoring ausgestattet, das alle 12 Stunden Nutzungsstatistiken an Avast sendet. Die Privatsphäre-Einstellungen wurden in der kostenlosen Version entfernt und auch das Beenden der Software ist nicht möglich. Das Programm …

Bankkonten-Abfragen stark zugenommen

Wir erinnern uns: Die Bankkontenabfrage wurde ursprünglich zur Terrorismusbekämpfung eingeführt. Und was passiert, wenn man Behörden mehr Befugnisse gibt? Genau, sie verteilen die Daten großflächig – ohne Rücksicht auf Bankgeheimnis und Datenschutz! Da in den vergangenen Jahren das Bankgeheimnis immer weiter ausgehöhlt wurde, fragen Steuerbehörden, Sozialämter und Gerichtsvollzieher immer häufiger Kontodaten beim Bundeszentralamt für Steuern …

Singapurs Gesundheitsdatenbank gehackt

Singapurs Gesundheitsdatenbank gehackt

Alle möglichen Daten über Bürger und Bürgerinnen zu sammeln und in eine Datenbank zu stopfen, ist bekanntermaßen keine so gute Idee. Das hat jetzt auch Singapurs größter Gesundheitskonzern SingHealth herausgefunden, nachdem sie festgestellt hatten, dass sie Gesundheitsdaten von 1,5 Millionen Menschen unbekannten Hackern zur Verfügung gestellt haben. Die CSA bezeichnete den Datenklau als “schwerwiegend, noch …

Folgen der DSGVO

Vorweg: die DSGVO hatte keine Auswirkung auf den Datenhunger der Großen, wohl aber absurde Folgen für Datenverarbeitende, die bisher keine oder zumindest nur eingeschränkt personenbezogene Daten (IPs) erhoben haben: Offline genommene Webseiten, streikende Kühlschränke und plötzlich dumme Glühbirnen. Besonders erfolgreich war die DSGVO wohl auch bei öffentliche Institutionen wie Feuerwehren und Kindergärten, die aus Angst vor …

Überfallartige Hausdurchsuchungen bei Datenschutz-Aktivisten

Überfallartige Hausdurchsuchungen bei Datenschutz-Aktivisten, weil – bitte festhalten – den Betroffenen nichts vorgeworfen werden konnte: Aufgrund einer vagen Verbindung durch eine E-Mail-Adresse hat die Polizei Wohnungen und Vereinsräume von Mitgliedern des Vereins Zwiebelfreunde durchsucht. Doch den Betroffenen wird nichts vorgeworfen, sie gelten lediglich als Zeugen. – golem Ach, wenn man Zeuge ist, muss man mit …

Datenreichtum beim Online-Dienst Panini

Der italienische Sammelalbenhersteller Panini hatte gravierende Datenschutzprobleme. Die Kundendatenbank gewährte auch unbefugten Zugriff auf die Daten anderer Kunden, inkl. Fotos natürlich. Auf den Beispielen, die das Magazin einsehen konnte, seien häufig Kinder und Kleinkinder zu sehen gewesen- viele davon aus Deutschland, aber auch aus Ländern wie Belgien, Frankreich, Brasilien und Argentinien, manche mit nacktem Oberkörper …